Warum Open-Source im Prozessmanagement?
Prozesse sind das Rückgrat einer Organisation. Wer seine Kernprozesse in einem proprietären Cloud-Dienst abbildet, gibt die Kontrolle über einen kritischen Teil seines Betriebs ab — und zahlt dafür mit Abhängigkeit, intransparenten Preismodellen und der Frage, was passiert, wenn der Anbieter die Bedingungen ändert.
Open-Source-Werkzeuge sind kein Kompromiss. Sie sind oft technisch mindestens gleichwertig — und bieten darüber hinaus: Transparenz (Code ist lesbar), Gemeinschaft (Bugs werden öffentlich gemeldet und behoben), und Langlebigkeit (kein Unternehmen kann das Projekt allein "einstellen").
Der Stack dieser Seite
Die Werkzeuge, die auf dieser Seite empfohlen werden, sind alle Open Source:
- Operaton — BPMN-Workflow-Engine (Apache 2.0)
- n8n — Automatisierungsplattform (Fair-Code / Sustainable Use License)
- Caddy — Webserver mit automatischem HTTPS (Apache 2.0)
- Docker — Container-Laufzeitumgebung (Apache 2.0)
Self-Hosted vs. Cloud
Selbst hosten bedeutet nicht zwingend, einen eigenen Server im Keller zu betreiben. Ein kleiner VPS bei einem deutschen oder europäischen Anbieter (Hetzner, Netcup, IONOS) kostet wenige Euro pro Monat und gibt dir deutlich mehr Kontrolle als ein SaaS-Abo — bei vergleichbarer Verfügbarkeit und oft besserer DSGVO-Konformität.
Geplante Inhalte auf dieser Seite
- Open-Source-Lizenzen verstehen: Apache, MIT, GPL, AGPL, Fair-Code
- Den richtigen Hosting-Anbieter wählen (DSGVO-Perspektive)
- Vendor-Lock-in erkennen und vermeiden
- Open-Source-Alternativen zu gängigen Prozess-Tools